Am heutigen Sonntag empfing die 1. Mannschaft des TSV den Tabellenletzten aus Hohlach und man nahm sich nach dem bitteren Unentschieden vom Dienstag einen klaren und ungefährdeten Sieg vor. Aufgrund der starken Regenfälle der letzten Tage, musste man die Partie auf dem kleinen Kunstrasenplatz austragen. Der TSV kam damit deutlich besser zurecht und übernahm ab der ersten Minute die Spielkontrolle.

Nach 6 Minuten setzte Flo Schwarz das erste Ausrufezeichen und setzte einen Schuss gegen den linken Pfosten. Der Jubel ließ jedoch nicht lange auf sich warten, da Bugi Jursa bereits drei Zeigerumdrehungen später eine Flanke von Marcus Roid sicher zum 1:0 verwertete. Die Heimelf ließ danach nicht locker und wollte frühzeitig nachlegen. Dies gelang sehr gut, da in der 13, Minute Fabian Hoffmann auf 2:0 erhöhte. Nach einer Flanke narrte er seinen Gegenspieler bei der Ballannahme und schloss im Fallen sehenswert in den rechten Winkel ab. Nach nur 5 Minuten dann der nächste Treffer und gleichzeitig die Vorentscheidung zu Gunsten des TSV. Tobi Hofacker setzte einen wuchtigen Freistoß an den linken Pfosten und der Ball sprang zurück in den Strafraum. Jursa schaltete am schnellsten und köpfte den Ball direkt ins leerstehende Tor zum 3:0, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war. Da man in den letzten Spielen den Start in die zweite Hälfte des Öfteren verschlafen hat, wollte man dieses Mal nahtlos an die guten Leistungen der ersten Hälfte anknüpfen. Dies gelang deutlich besser als zuletzt, da der eingewechselte Pejman Karami bereits in der 49. Minute mit einer starken Einzelleistung und einem anschließenden Dropkick auf 4:0 erhöhte. Fabi Hoffmann legte in der 62. Minute nach und erzielte mit einem direkten Freistoß an den Innenpfosten das 5:0. Der Schlusspunkt war den Gästen vorbehalten, die den Ball jedoch ins falsche Tor bugsierten und mit einem Eigentor nach einer Flanke von Jursa den 6:0-Endstand besiegelten. Der Sieg war äußerst verdient und zu keinem Zeitpunkt gefährdet, da das Team sein Potential endlich über die gesamten 90 Minuten abrief und sich keine größere Schwächephase erlaubte. Zwar hätte man genug Gelegenheit gehabt, das Ergebnis noch höher zu schrauben, doch der klare Sieg sorgte trotz vieler vergebenen Chancen für Zufriedenheit und Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben.

Es spielten:

Kohler, Kayczyk, Jursa, Calik (Pehl), Wasilewski, L., Roid, Hofacker (Göttfert), Cagli, Wasilewski, S. (Karami), Hoffmann, Schwarz